Paranormal Attitude

31 12 2010

Neulich Paranormal Activity auf DVD geschaut und sich mal wieder über diese völlig unrealistischen Verhaltensweisen der Protagonisten aufgeregt, die in Horrorfilmen jedes Mal denselben Fehler machen und meinen, sich selbstsicher den eigenen Dämonen (oder DEM Dämon) stellen zu müssen, natürlich OHNE den Lichtschalter zu betätigen. Und mal ehrlich: Wenn ich nachts neben einer offenen Tür schlafen müsste, die einen diffusen Korridor weit weniger unheimlich erscheinen lassen würde, wenn sie geschlossen wäre, dann würde ich auch bibbernd in der Koje liegen und an meinen Nägeln kauen. Davon abgesehen, dass sich das Pärchen mit seiner Nachtfilmerei mehr Angst einjagt, als es zu bändigen glaubt, und sich am nächsten Morgen einfach mal nicht die angsteinflößenden Aufnahmen reinziehen sollte. Aber dann hätte der Film ja auch ungefähr so viel Sinn, als würde man beim Hören der herzzerreißenden Schreie seiner Ehefrau als erstes an die Kamera denken, anstatt geschwind zu seiner Liebsten zu eilen. Hach ja.

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Unzumutbar!

30 12 2010

Mit welchen Begriffen man in der Wirtschaftssprache konfrontiert wird… Da rollen sich mir regelmäßig die Zehennägel hoch. Umso erschreckender, dass es Wortungetüme wie »zuordenbar« (man könnte auch sagen „zuzuordnen“ oder „lassen sich zuordnen“) tatsächlich in den Duden geschafft haben. Wenn sich da der Konrad mal nicht im Grab umdreht.

Konrad ist im Übrigen nicht irgendein Name, den ich ausgesucht habe, weil er so schön alt und bedeppert klingt. Nein, es ist tatsächlich DER Konrad Duden gemeint.




POLYGON 2010 – Das Lieblingsspiel der deutschen Gamingblogs

24 12 2010

Immer diese Spiele-Awards. Wer braucht die schon? Gewinnt letztendlich doch sowieso immer dasselbe Spiel. World of Warcraft hier, Grand Theft Auto da, Call of Duty dort drüben…
Es ist Zeit für etwas Neues. Für etwas Nichtkommerzielles. Polyneux meint, es wäre Zeit für eine Neuerfindung der Videospielpreisung. Daher sollen jetzt wir Blogger ran und unsere ganz persönlichen Highlights des vergangenen (huch, schon wieder so weit? Wie die Zeit vergeht…) Jahres festhalten. Und just das habe ich gemacht!

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Vielen Dank, Sony!

22 12 2010

Ein Kollege von mir haute jüngst mit Herzblut in die abgenutzten Tasten seines Computers, im Begriff, all die Sonnen- und Schattenseiten über zehn Jahre PlayStation-Historie zusammenzufassen. Weit mehr als 10.000 Wörter sind es letztlich geworden. Das ist in etwa so viel Text, wie meine beiden Komplettlösungen zu Halo: Reach und LEGO Harry Potter: Die Jahre 1-4 zusammen – und schon letztere wog ganze 15 Din-A4-Seiten. Das Ergebnis seiner schweißtreibenden Arbeit kann sich sehen lassen: Der tiefgründige Artikel untersucht das Phänomen PlayStation akribisch von der Geburt bis zum Beinahe-Tod (der da PS3 heißt) und sprengt dabei mühelos das Inhaltsverzeichnis von GBase, sodass er in zwei Teilen veröffentlicht werden musste.

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In der Ruhe liegt die Kraft!

10 12 2010

Wenn Altaïr respektive sein genetisches Pendant aus dem späten Mittelalter über Häuserdächer turnt, hegt man keinen Zweifel daran, dass der perfide Meuchelmörder eine Koryphäe der Athletik sein muss. So elegant setzt er einen Fuß vor den anderen; tänzelt über Holzbalken; hält die Balance. Er kraxelt Kirchenmauern empor und missbraucht prunkvolle Kronleuchter als Kletterhilfe, wie es nicht einmal turneifrige Dschungelprimaten vermögen. Selbst gigantische Glockentürme, deren Spitzen neckisch die Wolken kitzeln, sind ihm einerlei. Und als wäre das nicht bereits Meisterleistung genug, bewegt sich der Assassine Grazien gleich und mit der Schnelligkeit eines Panthers. Geschwindigkeit. Das ist der springende Punkt! Durch Tempo entsteht Spielfluss – Ein guter Spielfluss sorgt für Spaß.

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